Olsztyn Kocham

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Meine Zeit an einem guten Ort östlich von mir ist jetzt vorbei.

Einen Ort machen auch immer die Menschen aus, die dort leben. Und es ist schwer, sich bei ihnen allen zu bedanken. In meinem Fall weiß ich wirklich nicht, wo ich anfangen soll. Während meiner Zeit in Allenstein/Olsztyn habe ich so viele faszinierende und wundervolle Menschen getroffen, die mich mit offenen Armen empfangen haben und bereit waren, so viel mit mir zu teilen, dass ich immer vieles verarbeiten muss, was mir in meiner Zeit in der Stadt widerfahren ist.

Ich möchte mich aber ganz konkret bei einigen Menschen bedanken, ohne die meine Zeit in Allenstein/Olsztyn einfach nicht möglich gewesen wäre.

In erster Linie meine Übersetzerin Barbara Sapała, ohne die alle meine Versuche, den Bewohnern von Allenstein/Olsztyn meine Ansichten und Wahrnehmungen mitzuteilen, einfach komplett vergeblich gewesen wären. Wielkie dzięki, Basia.

Mein grossartiges Team von Partnern in der Stadt: Gabriela Konarzewska und insbesondere Izabela Sowa-Dudulewicz vom Kulturamt der Stadt, ohne die ich nur die Hälfte meiner Aktivitäten und Entdeckungen hätte machen können; und Kornelia Kurowska von der Stiftung Borussia und ihr fantastisches Team (einschließlich Ewa Romanowska und Mykola Danyliuk), die das Mendelsohn-Haus zu meinem zweiten Zuhause gemacht haben.

Magdalena Gebala, meine unermüdliche Partnerin beim Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Alle Künstler und Kreativen, die ich getroffen habe, darunter meine neue Freundin Eva Pohlke und Iwona Bolińska-Walendzik (die meine allererste polnische Druckveröffentlichung im VariArt Magazine ermöglicht hat) und das Kunstkollektiv Areszt Sztuki. Iga Skolimowska und die Social Entrepreneurs von Olsztyn 2.0, die mein riesiges Gesicht auf die Kuppel des Planetariums projizierten, und Paweł Pakuła, der an den meisten Tagen des Jahres in der Innenstadt an seinem Stand ausharrt. Krystyna Szter, die nicht nur unermüdlich für das Wohl von Kaplitainen/Kaplitny arbeitet und die Seele der Synagoge in Barczewo ist, sondern mir auch geholfen hat, eine Familie zu entdecken, die ich nicht kannte.

Und natürlich meiner Familie aus Deutschland, die mir mit ihren Besuchen dabei geholfen hat die Stadt mit ihren Augen zu sehen.

Es war mir eine Ehre, eine Zeit lang der Stadtschreiber von Allenstein/Olsztyn zu sein, und wie ich vielen Menschen hier bereits sagte: Ich bin noch nicht fertig mit der Stadt.

Olsztyn Kocham

My time in a good place to the east of me has ended.

A place is also always the people who live there. And saying thank you to them is hard. In my case I really don’t know where to start. During my time in Olsztyn I met so many fascinating and wonderful people that all welcomed me with open arms and were willing to share so much with me that I still have to process all the things that my time in the city made possible for me.

I would like to thank a few people specifically though, without which my time in Olsztyn would just not have been possible at all.

First and foremost my translator Barbara Sapała, without all my attempts to convey my views and perceptions of Olsztyn to its inhabitants would have been in vain. Wielkie dzięki, Basia.

My amazing team of partners in the city: Gabriela Konarzewska and especially Izabela Sowa-Dudulewicz from the cultural department, without whom I could have undertaken only half of the activities and discoveries I made; and Kornelia Kurowska from the Borussia Foundation and her fantastic team (including Ewa Romanowska and Mykola Danyliuk) who made the Mendelsohn-House to my second home in the city.

Magdalena Gebala, my tireless partner at German Culture Forum for Central and Eastern Europe and a big advocate of the writer-in-residence.

All the artists and creatives I’ve met, among them my new friend Eva Pohlke and Iwona Bolińska-Walendzik (who made my first-ever Polish print publication in the VariArt Magazine possible) and the Areszt Sztuki arts collective. Iga Skolimowska and the social entrepreneurs of Olsztyn 2.0, who beamed my giant face onto the cupola of the planetarium, and Paweł Pakuła who holds out in the city center at his stand most days of the year. Krystyna Szter, who not only relentlessly works for putting Kaplitny on the map and is the living soul of the synagogue in Barczewo, but also helped me to discover family I did not know I had.

And of course my family from Germany, who helped me to see the city through their eyes during their many visits.

It was an honour to be the official writer in residence of Olsztyn for a while, and as I said to many people in the city: I’m not done with it yet.

2 Gedanken zu „Olsztyn Kocham“

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